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Press Releases

EXPO 2020 DUBAI: ZUM ENDE DER WELTAUS­STELLUNG FREUT SICH KREATIVAGENTUR FACTS AND FICTION ÜBER VIER AWARDS
31/03/22

Am 31. März ist es soweit: Die Expo 2020 Dubai schließt nach sechsmonatiger Laufzeit ihre Tore. facts and fiction hat die Länderbeteiligungen für Deutschland, Monaco, Belgien und Jordanien auf der Weltausstellung konzipiert und realisiert und wurde für den Deutschen Pavillon bereits mehrfach ausgezeichnet.

Am 31. März 2022 endet die Expo 2020 Dubai als erste Weltausstellung im arabischsprachigen Raum. Unter dem Motto „Connecting Minds, Creating the Future“ haben 173 Nationen daran teilgenommen. In den 192 Länder- und diversen Themenpavillons verzeichnet der Veranstalter mehr als 23 Millionen Besuche. facts and fiction setzte als einzige Agentur gleich vier Länderbeteiligungen um: Deutschland, Monaco, Belgien und Jordanien. Dabei brachte die Expo 2020 Dubai für die Beteiligten von facts and fiction viele Herausforderungen mit sich – die Verschiebung um ein Jahr aufgrund der Pandemie, die erheblichen Einschränkungen durch COVID-19 während der Bauphase, die klimatischen Bedingungen vor Ort und die nachhaltigen Auswirkungen auf die Lieferkette durch das Containerschiff „Ever Given“, das den Suezkanal im März 2021 blockierte. Jetzt blicken die Kölner*innen auf 182 Tage Weltausstellung zurück – und können eine sehr positive Bilanz ziehen.

Vier Awards für Deutschland
Die Agentur freut sich über vier Auszeichnungen für den von ihr gestalteten Deutschen Pavillon. Die internationale Jury des BIE hat den Deutschen Expo-Auftritt in der Kategorie “XL Pavillons” mit Gold ausgezeichnet und würdigte damit die herausragende thematische Umsetzung. Insgesamt wurden 51 BIE Expo 2020 Awards in den drei Kategorien Architektur und Landschaftsbau, Ausstellungsdesign und Themenentwicklung verliehen – jeweils in Gold, Silber und Bronze. Die Preise lobt das Bureau International des Expositions (BIE) mit Sitz in Paris aus, das die Vergabe von Weltausstellungen verantwortet. 

„Der Deutsche Pavillon ist in den letzten sechs Monaten zu einem Ort des Austausches geworden, der Menschen zusammengebracht hat. Die einladende Atmosphäre des Pavillons mit seinen vielen Perspektiven und Einblicken hat den Besucherinnen und Besuchern Ideen für eine nachhaltige Zukunft nähergebracht und zur gemeinsamen Kommunikation angeregt. Ein CAMPUS GERMANY, der noch lange in Erinnerung bleiben wird“, sagt Sebastian Rosito, Stellvertretender Generalkommissar und Direktor des Deutschen Pavillons. „Am Ende der intensiven sechs Monate sind die Awards deshalb auch eine Bekräftigung dessen, was wir hier vor Ort gesehen haben: viele zufriedene Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt.“

Außerdem hat der Deutsche Pavillon den 2A Magazine Award für herausragende Expo-Pavillons erhalten, der vom gleichnamigen Magazin verliehen wird.

Beim EXHIBITOR Magazine's World Expo Awards konnte facts and fiction ebenfalls punkten: Deutschland erhielt von der Redaktion des Magazins EXHIBITOR den Editor's Choice Award und wurde in der Kategorie „Best XL Pavilion“ ausgezeichnet (Honorable Mention). Monaco war Finalist in der Kategorie „Best Sustainable Design“.

„Nach 2015 mit Kasachstan (Expo Mailand) und 2017 mit Frankreich (Expo Astana, Kasachstan) ist es bereits das dritte Mal in Folge, dass uns die Redakteure des EXHIBITOR Magazins mit dem Editor's Choice Award auszeichnen“, freut sich Marco Hückel, Mitglied der Geschäftsleitung bei facts and fiction. „Die Awards sind eine schöne Bestätigung dafür, dass unsere konzeptionellen Ideen aufgegangen sind. Die Prämierungen untermauern auch die vielen positiven Rückmeldungen von Besucher*innen vor Ort, die wir zu den Pavillons während der Laufzeit der Expo immer wieder erhalten haben.“ 

„Für eine erfolgreiche Länderbeteiligung auf einer Weltausstellung ist die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Land, ein tiefes Verständnis für Kultur, Tradition, politischen und gesellschaftlichen Kontext sowie eine intensive Themenrecherche wichtig“, ergänzt Andreas Horbelt, Kreativdirektor bei facts and fiction. „Bei allen vier Pavillons konnten wir die Besonderheiten des jeweiligen Landes in eine Szenografie übersetzen, die einen mutigen Blick in die Zukunft wagt – und die Besucher und Besucherinnen mitnimmt auf dem Weg dorthin.“

Nächste Weltausstellung in Japan bereits 2025
Nach der Expo ist vor der Expo: In rund 3 Jahren findet bereits die nächste Weltausstellung statt. Unter dem Motto “Designing Future Society for Our Lives” ist die Expo 2025 Osaka Kansai (13. April bis 13. Oktober 2025) die dritte „große“ Expo in Japan nach 2005 (Aichi) und 1970 (Osaka).

„Wir sind seit über 20 Jahren stolzes Mitglied der Expo-Familie und werden hoffentlich auch in Japan wieder mit einigen Pavillon-Konzepten dabei sein“, sagt Dietmar Jähn, geschäftsführender Gesellschafter von facts and fiction. „Für Japan finden schon intensive Gespräche mit unterschiedlichen Ländern statt. Unser Netzwerk vor Ort befindet sich bereits im Aufbau, und wir reisen voraussichtlich im Mai das erste Mal nach Osaka. Wir freuen uns auf jeden Fall auf eine sicherlich herausfordernde, aber großartige Expo. Japan hat ja in der Vergangenheit schon erfolgreich bewiesen, dass es als Austragungsort für eine Weltausstellung hervorragend geeignet ist.“ In Dubai hatte die Agentur bereits die Gelegenheit, einige Verantwortliche der Expo 2025 kennenzulernen und erste Einblicke zu erhalten.

 

facts and fiction: Langjährige Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Länderpavillons
Auf der Expo 2000 in Hannover haben die Kölner für den Verband der Chemischen Industrie (VCI) ihren ersten Pavillon realisiert. Es folgten Länderpavillons für Deutschland auf der Expo 2012 in Yeosu (Südkorea), für Monaco und Kasachstan auf der Expo 2015 in Mailand (Italien) und für Frankreich (Teilbereich Total) und Aserbaidschan auf der Expo 2017 in Astana (Kasachstan). Zusammen mit den vier Pavillons in Dubai sind dies insgesamt zehn Pavillons.

 

Hintergrundinformation:
Die Expo 2020 Dubai ist in drei Themenbereiche gegliedert: „Sustainability, Mobility und Opportunity“.

 

Der Deutsche Pavillon befindet sich im Bereich „Sustainability“. Auftraggeber ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), die Koelnmesse ist verantwortlich für Organisation und Betrieb. Konzept, Planung und Realisierung des Deutschen Pavillons liegen bei der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Pavillon Expo 2020 Dubai“, bestehend aus den beiden Unternehmen facts and fiction und NÜSSLI Adunic. Dabei zeichnet facts and fiction für das inhaltliche Konzept sowie die Ausstellungs- und Mediengestaltung verantwortlich, NÜSSLI Adunic für die bauliche Umsetzung. Die architektonische Umsetzung des Konzepts verantworten LAVA Architekten im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft. Das Kulturprogramm „Culture Lab“ verantwortet die Frankfurter Agentur VOSS+FISCHER zusammen mit dem Kultur- und Medienmanager Mike P. Heisel als Arbeitsgemeinschaft.

 

Beim Monegassischen Pavillon zeichnet facts and fiction als Key Contractor verantwortlich für Konzept, Planung und bauliche Realisierung, die Nüssli umgesetzt hat. Der Pavillon befindet sich im Bereich „Opportunity“. Die Architektur des Pavillons wurde von den Architekturbüros OOS (Zürich) und AODA (Monaco) entworfen.

 

Der Belgische Pavillon, beauftragt von BelExpo, befindet sich im Bereich „Mobility“. Der Pavillon ist eine Co-Kreation der Architekten Vincent Callebaut und Assar und der Baufirma BESIX. facts and fiction verantwortete die Entwicklung des Gesamtkonzepts zusammen mit den Architekten sowie die komplette Ausstellung bis zum Abschluss der Entwurfsplanung. Die anschließende Umsetzung erfolgte durch Envie Events.

 

In enger Zusammenarbeit mit der Jordan Investment Commission verantwortete facts and fiction das Ausstellungskonzept für den Jordanischen Pavillon, ebenfalls bis zum Abschluss der Entwurfsplanung. Dieses wurde anschließend von der Expo unter der Aufsicht der Jordan Investment Commission umgesetzt und befindet sich im Bereich „Mobility“.

KREATIVAGENTUR FACTS AND FICTION KONZIPIERT UND REALISIERT VIER LÄNDERPAVILLONS FÜR DIE EXPO 2020 DUBAI
30/09/21

Am 1. Oktober ist es soweit: Die Expo 2020 Dubai wird eröffnet. facts and fiction hat die Länderbeteiligungen für Deutschland, Monaco, Belgien und Jordanien auf der Weltausstellung konzipiert und realisiert und ist damit die erste Agentur, die auf einer Expo gleich vier Länderbeteiligungen kreativ verantwortet.

Nach einem Jahr Verschiebung eröffnet am 1. Oktober 2021 die Expo 2020 Dubai als erste Weltausstellung im arabischsprachigen Raum. Unter dem Motto „Connecting Minds, Creating the Future“ werden 191 Staaten daran teilnehmen. Der Veranstalter erwartet rund 25 Millionen Besuche, davon über 70 Prozent aus dem Ausland. 

„Wir sind die einzige Agentur, die auf der Expo 2020 Dubai gleich vier Länderbeteiligungen kreativ verantwortet“, freut sich Marco Hückel, Mitglied der Geschäftsleitung bei facts and fiction. Für eine erfolgreiche Länderbeteiligung auf einer Weltausstellung ist die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Land, ein tiefes Verständnis für Kultur, Tradition, politischen und gesellschaftlichen Kontext sowie eine intensive Themenrecherche wichtig. „Unabhängig vom Narrativ und Design des Pavillons ist ein spielerischer Wechsel zwischen großen Bildern und Interaktion, zwischen Einzel- und Gruppenexponaten, zwischen High- und Low-Tech, Exponaten für Kinder sowie Vertiefungsebenen für Spezialist*innen von großer Bedeutung. Wir möchten möglichst alle Sinne ansprechen. Wir möchten informieren, begeistern, emotionalisieren. Wenn diese Mischung gelingt, wird ein Pavillon erfolgreich.“

Inhaltlich hat die Agentur alle Pavillons von innen nach außen konzipiert: An erster Stelle steht das jeweilige Narrativ. Hieraus entwickelt sich über die Inhalte dann die Ausstellung und auch die Architektur. Der Deutsche Pavillon ist ein gutes Beispiel für diese Herangehensweise. Ausgehend von der Idee des CAMPUS GERMANY, unter dessen Namen sich Deutschland in Dubai präsentiert, wurden Architektur und Ausstellung entwickelt.

„Wir sind seit über 20 Jahren stolzes Mitglied der Expo-Familie. Unsere Stärke ist es, einzigartige Erlebnisse zu schaffen, die Menschen auf einer Weltausstellung durch die Pavillons in die kulturelle DNA eines Landes eintauchen lassen“, sagt Dietmar Jähn, geschäftsführender Gesellschafter von facts and fiction. „Wir profitieren dabei enorm von der Internationalität unserer Teams, die mit großer Leidenschaft an den Projekten arbeiten. Dazu kommt unser stetig gewachsenes internationales Netzwerk und Partner, die unsere hohen Qualitätsanspruch teilen. Diese Faktoren versetzen uns in die Lage, unterschiedlichste Länder glaubwürdig und authentisch zu präsentieren.“

 „Jetzt freuen wir uns auf fröhliche und lachende Gesichter, wenn sich die Türen unserer Pavillons das erste Mal öffnen. Dieser Moment – nach über vier Jahren Arbeit – ist immer sehr emotional und belohnt für alles. Wenn man merkt, dass unsere Ideen funktionieren und die Leute den Pavillon mit einem positiven Bild über das jeweilige Land wieder verlassen, haben wir alles richtig gemacht“, sagt Marco Hückel.

facts and fiction hat mehr Länderpavillons kreativ verantwortet als jede andere Agentur weltweit: Auf der Expo 2000 in Hannover haben die Kölner für den Verband der Chemischen Industrie (VCI) ihren ersten Pavillon realisiert. Es folgten Länderpavillons für Deutschland auf der Expo 2012 in Yeosu (Südkorea), für Monaco und Kasachstan auf der Expo 2015 in Mailand (Italien) und für Frankreich (Teilbereich Total) und Aserbaidschan auf der Expo 2017 in Astana (Kasachstan). Zusammen mit den vier Pavillons in Dubai ergibt das insgesamt zehn Pavillons.

Deutschland, Monaco, Belgien, Jordanien: Vier Pavillons für Dubai

Deutschland 

CAMPUS GERMANY – unter diesem Namen präsentiert sich Deutschland auf der Weltausstellung in Dubai. Rund um das Thema Nachhaltigkeit zeigen interaktive Exponate in den Themenbereichen Energie, Stadt der Zukunft und Biodiversität nachhaltige Innovationen „Made in Germany“. Der Pavillon versteht sich dabei als ein Ort des Wissens, Forschens und persönlichen Austauschs gemäß dem Motto der Expo 2020 Dubai: „Connecting Minds, Creating the Future“. Besucher*innen werden auf eine interaktive Reise von der „Immatrikulation“ im Pavillon bis zur „Abschlussfeier“ am Ende des Rundgangs mitgenommen. Sie können aktiv partizipieren und sich als Teil einer Gemeinschaft erleben, die sich für eine nachhaltigere Zukunft engagiert.

Auch die Architektur des Deutschen Pavillons folgt dem Leitbild des Campus: Er ist kein klassisches Gebäude, sondern ein vertikales Ensemble von Gebäudeteilen, das von einer gemeinsamen Struktur gefasst wird – so wie ein Park einen Campus umrahmt.

Das Erlebnis beginnt für die Besucher*innen bereits vor dem Eingang in den Pavillon. Hier stellen sich die Bundesländer in Form von Hörstationen, Virtual Reality Anwendungen, interaktiven Tischen und Filmen unterhaltsam und informativ vor. Anschließend werden die Besucher*innen vom Pavillonpersonal im CAMPUS GERMANY „immatrikuliert“ und erhalten ein eigenes Namensschild. 

Im Namensschild verbaut ist das innovative IAMU-System: Das Realtime Locating System (RTLS) verwandelt den CAMPUS GERMANY in einen intelligenten, interaktiven Ausstellungsraum. Mit Hilfe von IAMU starten z. B. Medieninhalte automatisch in der Sprache des jeweiligen Gastes. Außerdem werden die Besucher*innen immer wieder eingeladen, ihre Meinung über Abstimmungen einzubringen. 

Nach einer Einführungsveranstaltung folgt ein Bällebad. Jeder der 100.000 Bälle enthält ein Faktum zum Thema Nachhaltigkeit in und aus Deutschland. Die folgenden drei Teilbereiche, das Energy Lab, das Future City Lab und das Biodiversity Lab sowie die jeweils angrenzenden Terrassen, stellen das eigentliche „Curriculum“ des Campus dar und zeigen mehr als 50 interaktive Exponate. Sie präsentieren jeweils eine innovative und nachhaltige Idee aus Deutschland, deren Umsetzung den Besucher*innen spielerisch nähergebracht wird. Jedes dieser Labs hat zudem eine eigene Gestaltungsidee. Geschlossene, immersiv inszenierte Räume von hoher Unterschiedlichkeit wechseln sich ab mit offenen Terrassen, die den Blick über das Atrium ermöglichen. 

In der „Graduation Hall“ erleben die Besucher*innen abschließend eine überraschende und emotionale Inszenierung, bei der die Kombination aus Technologie, Gemeinschaft und Nachhaltigkeitsgedanken ihren Höhepunkt findet. In einer beeindruckenden Show nehmen die Besucher*innen auf Schaukeln Platz und kommen gemeinsam in Bewegung für eine nachhaltigere Zukunft.

Monaco

Der Stadtstaat präsentiert sich unter dem Motto „Monaco 360°“ und lässt das Bild eines Landes mit vielen Facetten entstehen, das die Grundlage für die Entwicklung der Architektur, des Raumes und der Ausstellung bildet. Durch den konsequenten Einsatz der außergewöhnlichen Corporate Identity bei Außenfassade und Ausstellung bis hin zur Adaption auf einer Briefmarke wird der Pavillon zur Marke mit einem hohen Wiedererkennungswert.

Der Pavillon, „Le Rocher“, benannt nach dem Felsen, auf dem der Fürstenpalast von Monaco steht, ist wie ein Rohdiamant geformt und spiegelt so die vielen Facetten Monacos durch die Architektur wider. Die Flächen des Gebäudes wurden komplett mit blau-schimmernden Photovoltaik Paneelen belegt. So entsteht ein ikonografisches Gebäude, das im architektonisch anspruchsvollen Umfeld der Expo eine Alleinstellung besitzt. Der Einsatz der Photovoltaik Elemente gestattet darüber hinaus einen energieneutralen Betrieb des Pavillons über die gesamte Laufzeit der Weltausstellung. 

Schon vor dem Betreten des Pavillons tauchen die Besuchenden in die Geschichte Monacos ein dank eines großformatigen Bilderfrieses, das von der Jahrhunderte zurückreichenden Grimaldi-Dynastie erzählt. Im Pavillon selbst erleben die Besucher*innen zwei große Ausstellungswelten: In der ersten, dem „Garten der Möglichkeiten“, werden Projekte und nachhaltige Initiativen aus Monaco in der ganzen Welt gezeigt. Sie gleicht einem kaleidoskopischem Fantasiegarten – begleitet von einer eigens komponierten Duftinstallation und einer außergewöhnlichen Lichtgestaltung. In ihm können Kunst und Kultur, Wissenschaft, medizinische Forschung, Projekte zum Schutz der biologischen Vielfalt und der Ozeane sowie technologische Innovationen entdeckt werden. Der zweite Bereich der Ausstellung – die Main Show – ist der „Identität“ Monacos gewidmet: Sie bietet vollständige Immersion; ein 360-Grad-Eintauchen in eine spiegelnde Facettenwelt, die die Besucher*innen in die Geschichte, die Kultur und die Werte Monacos und seiner Bürger*innen entführt.

Die Ausstellung ist komplett interaktiv und bietet mit jedem Exponat eine neue Erfahrung. Zu den besonderen Highlights gehören das Kultur-Kaleidoskop, die interaktive Bank und das interaktive Buch über die Expeditionen von Albert I.

Das Kultur-Kaleidoskop lädt zum Erkunden der Kulturszene Monacos ein. Bilder aus dem kulturellen Leben Monacos wirbeln wie bei einem wirklichen Kaleidoskop. Sobald es stillsteht, verschmelzen sie zu einem Mosaik von Videosequenzen aus einem bestimmten Kulturbereich. Mit jeder erneuten Drehung ändert sich das Genre. Die interaktive Bank zahlt besonders auf das Expo Motto „Connecting Minds – Creating the Future“ ein. Sie bringt Menschen über eine Distanz von 5.000 Kilometern zusammen und lässt sie gemeinsam agieren. Das interaktive Buch schließlich ist Fürst Albert I. von Monaco gewidmet, einem Pionier der Meeresforschung. Auf seinen zahlreichen Expeditionen beschäftigte er sich intensiv mit den bis dahin kaum erforschten Meeresströmungen. Wenn man das großformatige Buch aufschlägt, erscheinen historische Fotos, animierte Grafiken und laufende Filme. Mit jedem Umblättern öffnet sich ein neues Kapitel mit spannenden, multimedialen Informationen.

Belgien

„The Green Arch“, so der Name des belgischen Pavillons und im Herzen des Mobilitätsviertels gelegen, präsentiert die Entstehung vernetzter grüner Städte durch Belgiens wissenschaftliche, industrielle und technologische Innovationen und zeigt Visionen zu intelligenter und grüner Mobilität belgischer Denker*innen und Unternehmen für das Jahr 2050.

facts and fiction war intensiv an der Entwicklung des Gesamtkonzeptes beteiligt und hat das Ausstellungskonzept bis zur Entwurfsplanung verantwortet. Die Ausstellung nimmt Besucher*innen mit auf eine spannende Reise in das „Smart and Green Belgium 2050“. Inspiriert durch die belgische Comic-Kultur, nutzt der szenografische Gestaltungsansatz das Erzählen von Comic-Geschichten. Dabei treffen in der Ausstellung das erste Mal die berühmtesten belgischen Comic-Held*innen verschiedener Verlage aufeinander: Lucky Luke, das Marsupilami, die Schlümpfe und viele mehr erzählen die Geschichten belgischer Innovationen und führen die Besucher*innen durch die Ausstellungsräume. Eine Weltpremiere.

Beim Betreten des Pavillons fahren die Besucher*innen durch einen immersiven audiovisuellen Tunnel, der im Hauptgeschoss der Ausstellung endet. In Zusammenarbeit mit den belgischen Comic-Verlagen wurde im ersten Ausstellungsraum eine beeindruckende illustrierte Wand mit belgischen Wahrzeichen gestaltet, auf der sich die Erzählung „Smart and Green Belgium 2050“ in Form eines begehbaren Comics durch die gesamte Szenografie zieht. Sechs Hauptexponate stellen sechs Innovationen aus den drei belgischen Regionen vor. 

Die Gestaltung der Exponate ist von den Projekten inspiriert, die sie repräsentieren. Zu jedem Exponat gibt es eine beeindruckende, individuelle grafische Illustration des Projekts, ergänzt durch Möbelstücke, die in ihrer Form und Designsprache der Ästhetik der Comic-Illustrationen folgen. Die durchgängig interaktiv konzipierten Exponate ermöglichen es Besucher*innen, die drei belgischen Regionen und ihre Zukunftsvisionen auf informative und zugleich spielerische Weise zu erkunden. Highlight ist eine Virtual-Reality-Reise zum Mars. 

Zwischen den Hauptausstellungsräumen werden Besucher*innen auf eine immersive Zeitreise mitgenommen, die durch animierte Projektionen die Zukunftsvisionen Belgiens zum Leben erweckt. Den Abschluss der Ausstellung bildet eine beeindruckende interaktive Medienprojektion. Wenn Besucher*innen sich nähern, verwandeln sie sich in Comicfiguren, die in die virtuelle Umgebung projiziert werden und darin interagieren können. 

Jordanien

Unter dem Motto "The Thresholds of Ingenuity" präsentiert sich der jordanische Pavillon auf der Expo 2020 Dubai. Er stellt eine Vision für Jordanien vor, die die lokalen jordanischen Talente fördert und eine Plattform für den Austausch und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bietet, um die heutige und zukünftige Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur des Landes zu stärken. Der Pavillon lädt Besucher*innen dazu ein, Jordanien mit allen Sinnen zu erleben – ein Land, in dem Moderne auf Tradition, Hightech auf Sinnlichkeit und eine junge, agile Gesellschaft auf die Wiege der Kultur trifft.

Das Design des jordanischen Pavillons, das facts and fiction bis zum Abschluss der Entwurfsphase begleitet hat, verwebt die Ebenen Natur, Kulturerbe und Technologie miteinander. Und repräsentiert damit die Identität des Landes: Seine einzigartigen Landschaften, sein reiches kulturelles Erbe und seine Fähigkeit zur Innovation. Die räumliche Erzählung entfaltet sich in verschiedenen szenografischen Umgebungen, die von den atemberaubenden Landschaften Jordaniens inspiriert sind. 

Der Pavillon empfängt die Besucher*innen mit einer beeindruckenden begehbaren Skulptur, die vom berühmten Siq von Petra, einer über 70 m tiefen Felsschlucht und zugleich Eingang zur Felsenstadt Petra, inspiriert ist. Er wurde geometrisch in eine raffinierte modulare Holzstruktur übersetzt, die mit sanftem Licht, jordanischen Geräuschkulissen und den eindringlichen Aromen des Landes untermalt wird. Das durch die Schlucht einfallende Licht führt Besucher*innen in die Hauptausstellung; in einen Raum von großer Leichtigkeit, in dem weiße Fadenvorhänge die Architektur formen. Sie bewegen sich sanft in der Luft und verstärken die Illusion des Schwebens, während sie in den dunklen, reflektierenden Boden übergehen. Drei Hauptausstellungsinseln bieten Einblicke in das jordanische Erbe, die Kultur und aufstrebende Zukunftsvisionen durch interaktive Exponate. 

Eine poetische Medieninstallation im Herzen des Hauptausstellungsraums namens „The Portal“ bietet ein symbolisches Tor zum Herzen Jordaniens. Sie umhüllt die Besucher*innen mit schimmernden Projektionen jordanischer Landschaften und legendärer Kulturschätze, ergänzt durch traditionelle Musikinstrumente, die die Besuchenden durch ihre Bewegung aktivieren können, um gemeinsam eine einzigartige Symphonie Jordaniens zu komponieren.

Die Reise der Besucher*innen endet in der „Schatzkammer“. Dieser stark inszenierte Raum spiegelt das pulsierende Wachstum der jordanischen Städte wider und bietet eine Auswahl an lokalen Produkten, die von jungen jordanischen Designer*innen stammen. 

Hintergrundinformation:

Die Expo 2020 Dubai ist in drei Themenbereiche gegliedert: „Sustainability, Mobility und Opportunity“. 

Der Deutsche Pavillon befindet sich im Bereich „Sustainability“. Auftraggeber ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die Koelnmesse ist verantwortlich für Organisation und Betrieb. Konzept, Planung und Realisierung des Deutschen Pavillons liegen bei der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Pavillon Expo 2020 Dubai“, bestehend aus den beiden Unternehmen facts and fiction und NÜSSLI Adunic. Dabei zeichnet facts and fiction für das inhaltliche Konzept sowie die Ausstellungs- und Mediengestaltung verantwortlich, NÜSSLI Adunic für die bauliche Umsetzung. Die architektonische Umsetzung des Konzepts verantworten LAVA Architekten im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft. 

Beim Monegassischen Pavillon zeichnet facts and fiction als Key Contractor verantwortlich für Konzept, Planung und bauliche Realisierung, die Nüssli umgesetzt hat. Der Pavillon befindet sich im Bereich „Opportunity“. Die Architektur des Pavillons wurde von den Architekturbüros OOS (Zürich) und AODA (Monaco) entworfen. 

Der Belgische Pavillon, beauftragt von BelExpo, befindet sich im Bereich „Mobility“. Der Pavillon ist eine Co-Kreation der Architekten Vincent Callebaut und Assar und der Baufirma BESIX. facts and fiction verantwortete die Entwicklung des Gesamtkonzepts zusammen mit den Architekten sowie die komplette Ausstellung bis zum Abschluss der Entwurfsplanung. Die anschließende Umsetzung erfolgte durch Envie Events.

In enger Zusammenarbeit mit der Jordan Investment Commission verantwortete facts and fiction das Ausstellungskonzept für den Jordanischen Pavillon, ebenfalls bis zum Abschluss der Entwurfsplanung. Dieses wurde anschließend von der Expo unter der Aufsicht der Jordan Investment Commission umgesetzt und befindet sich im Bereich „Mobility“.

FACTS AND FICTION ERHÄLT DEN ZUSCHLAG FÜR RAHMENVERTRAG EVENTMANAGEMENT DES BUNDESMINISTERIUMS FÜR WIRTSCHAFT UND ENERGIE (BMWI)
27/08/21

Die Kreativagentur konnte sich in einem zweistufigen Ausschreibungsverfahren durchsetzen. Der mehrjährige Rahmenvertrag umfasst die Konzeption und Realisation aller innerdeutschen Veranstaltungen für das Bundeswirtschaftsministerium.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird bereits das dritte Bundesministerium, das das Berliner Büro von facts and fiction aktuell betreut. „In unserer Berliner Niederlassung unterstützen wir Ministerien, Institutionen und Verbände bereits seit 2009 und entwickeln für sie unterschiedlichste Veranstaltungsformate und Ausstellungen im Kontext des politischen Diskurses“, sagt Sven Wolgram, der als Direktor Politische Kommunikation das Berliner Büro der Agentur leitet. „Aufgrund von Corona konnten wir seit 2020 mehr als 80 digitale und hybride Veranstaltungen umsetzen, haben aber selbstverständlich auch umfangreiche Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Live-Formaten.”

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) führt an seinem Dienstsitz in Berlin und an externen Veranstaltungsorten eine Vielzahl von Veranstaltungen pro Jahr durch, die aus konkretem Anlass oder als Teil einer Serie organisiert werden. Bei physischer Präsenz nehmen daran im Einzelfall mehr als 1.000 Personen teil, in der Regel sind es ca. 100 bis 300 Gäste. In diesen Veranstaltungen werden Kernthemen des BMWi im Rahmen von Fachkonferenzen behandelt. Die Veranstaltungen schließen analoge sowie digitale und hybride Formate ein und finden ausschließlich in Deutschland statt.

Neben öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen umfasst der Rahmenvertrag auch die jährliche Teilnahme an Veranstaltungen der Bundesregierung zum „Tag der offenen Tür“ und zum „Tag der Deutschen Einheit“, Fachveranstaltungen mit bis zu 300 Teilnehmenden (bei physischer Präsenz), Veranstaltungen im Rahmen der G7-Präsidentschaft 2022 und Veranstaltungen für die 35 existierenden gemischten Wirtschaftsgremien und Kooperationsräte im BMWi.

„Uns hat beim Konzept von facts and fiction vor allem der kreative Ansatz überzeugt. Jetzt freuen wir uns auf die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren und auf die erfolgreiche Umsetzung unserer Veranstaltungen“, sagt Tobias Fresenius, Referatsleiter Öffentlichkeitsarbeit im BMWi. „Neben Veranstaltungen mit physischer Präsenz haben seit der Corona-Pandemie auch digitale und hybride Formate mit teils komplexen Anforderungen an Technik und Design zugenommen. Hier konnte facts and fiction in den letzten eineinhalb Jahren durch zahlreiche realisierte Veranstaltungen bereits viele wertvolle Erfahrungen sammeln.“

Am Berliner Standort wird nun das Team schrittweise aufgestockt. Aktuell wird personelle Unterstützung im Projektmanagement, im Kommunikationsdesign und in der Konzeption gesucht.

„Wir sind stolz, dass wir uns mit unserem Veranstaltungskonzept durchgesetzt haben. Mit dem Ausschreibungsgewinn können wir unseren Bereich Politische Kommunikation noch weiter ausbauen“, sagt Dietmar Jähn, geschäftsführender Gesellschafter von facts and fiction. „In Berlin haben wir schon heute ein breites Spektrum von Formaten im Portfolio: Symposien, Tagungen, Konferenzen, Tage der offenen Tür, Bürgerfeste, Road Shows, Ausstellungen, Messen. Und das sowohl live als auch digital oder hybrid.“

BESUCH VON WIRTSCHAFTS- UND DIGITALMINISTER PINKWART BEI DER KREATIVAGENTUR FACTS AND FICTION IM KÖLNER RHEINAUHAFEN
16/08/21

Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat sich im Rahmen seines Besuches persönlich über innovative Konzepte und Lösungen von facts and fiction informiert und erhielt einen umfassenden Eindruck davon, wie Innovation und Kreation in Zeiten des Wandels gelingen kann.

Der Besuch des Ministers stand unter dem Motto „Best-Practice in Zeiten von Corona“ und verdeutlichte, wie auch und gerade in Krisen durch Kreativität Neues entstehen kann. Während eines Rundgangs durch die Agentur, deren Fokus auf Expo-Pavillons, Museen und Ausstellungen sowie analogen, hybriden und digitalen Events liegt, zeigten die beiden facts and fiction Geschäftsführer Jörg Krauthäuser und Dietmar Jähn dem Minister nicht nur aktuelle Arbeiten, sondern stellten auch drei initiativ entwickelte Kreativprojekte vor, mit denen die Agentur einen Beitrag zur Transformation der Kreativwirtschaft leistete, den Innovationsstandort NRW stärkte und den Fortschritt hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft aktiv mitgestaltete.

Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart: „Die Kreativwirtschaft treibt mit ihrem Ideenreichtum und ihren innovativen Ansätzen den digitalen Wandel in Nordrhein-Westfalen voran. Mit kreativen Partnern wie hier in Köln, die Projekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz umsetzen, stärken wir die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. So nutzen wir die vielfältigen Chancen, die diese herausfordernden Zeiten bieten.“

Treiber der digitalen Transformation
Der digitale Wandel hat längst auch die Kreativwirtschaft erfasst. Neue digitale Möglichkeiten verändern die Art und Weise, wie Events, Ausstellungen, Showrooms oder Messen erlebt werden. Mit digitalen Lösungen für partizipative und individualisierte Erlebnisse treibt facts and fiction diese Transformation voran. Nach der Eröffnung der BERLIN GLOBAL Ausstellung im Humboldt-Forum feiert auf der im Oktober 2021 in Dubai startenden Weltausstellung, auf der die Agentur vier Nationenpavillons verantwortet, ein von facts and fiction mitentwickeltes, völlig neues, digitales Assistenzsystem internationale Premiere. Das System ermöglicht Besucher*innen von Ausstellungen und Messen ein hoch individualisiertes Erlebnis – mit selbst geplanter Route, in der eigenen Sprache und an die eigenen Bedürfnisse angepasst.

Stärkung des Innovationsstandortes NRW
Proaktiv entwickelt facts and fiction – auch mitten in der Pandemie – neue Projekte und Initiativen mit gesellschaftlichem Mehrwert, die Nordrhein-Westfalen als Innovationsstandort der Kreativwirtschaft voranbringen. Im Kölner Rheinauhafen plant die Agentur aktuell zum Beispiel die längste Mixed-Reality-Ausstellung der Welt, in der durch das Zusammenspiel von Storytelling, innovativen digitalen Technologien und Gamification ein weltweit einzigartiger urbaner Erlebnisraum entstehen soll. Das Konzept soll in Kooperation mit Hochschulen aus den Bereichen Medien, Game Design und Architektur aus Nordrhein-Westfalen entwickelt werden. Zur Zeit sucht die Agentur nach Förderungs- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Gestalter des gesellschaftlichen Wandels
Kommunikationsprojekte mit gesellschaftlicher Relevanz liegen facts and fiction besonders am Herzen. Die Agentur möchte Themen auf die Agenda setzen und den Wandel hin zur Nachhaltigkeitsgesellschaft aktiv mitgestalten. Daher wurde die Idee für die „GOOD Business NRW“ entwickelt, ein großes internationales Zukunfts- und Innovationsmeeting in Nordrhein-Westfalen zum Thema GOOD Business – inklusive Leitmesse, hybridem Business Summit und Aktionen im öffentlichen Raum. Mit diesem Mix soll die Veranstaltung das führende Meeting der Good Economy werden und als Magnet für Unternehmen den Wirtschaftsstandort NRW stärken.

„Wir haben facts and fiction vor fast 30 Jahren in Köln gegründet. Auch wenn wir mittlerweile mehr als 700 Projekte in 50 Ländern umgesetzt haben, pflegen wir hier in NRW vor Ort enge Kontakte zur Kreativ-Wirtschaft und zu öffentlichen Institutionen. Das ist uns wichtig. Denn starke Netzwerke schaffen die Basis für neue Ideen“, betont Jörg Krauthäuser, geschäftsführender Gesellschafter von facts and fiction.

FACTS AND FICTION GESTALTET DIE AUSSTELLUNG BERLIN GLOBAL IM BERLINER HUMBOLDT FORUM
20/07/21

facts and fiction, eine der führenden Kreativ-Agenturen für Kommunikation im Raum mit Sitz in Köln und Berlin, gestaltet mit BERLIN GLOBAL im Auftrag von Kulturprojekte Berlin eine völlig neue Art der Ausstellung, die gleichzeitig ikonografische Raumerlebnisse schafft als auch innovative digitale Möglichkeiten zur Partizipation für Besucher*innen bietet.

Die Ausstellung BERLIN GLOBAL öffnet heute am 20. Juli in der ersten Etage des Humboldt Forums ihre Türen. Auf 4.000 qm erfahren die Besucher*innen, welche wechselseitigen Einflüsse Berlin und die Welt aufeinander hatten und haben.

Unter der Leitung von Paul Spies, Chef-Kurator des Landes Berlin im Humboldt Forum und Direktor des Stadtmuseums Berlin, erfolgte die Erarbeitung des Konzeptes von Beginn an als partizipativer Prozess. Die Ausstellung BERLIN GLOBAL will ein Ort der Begegnung, Entdeckung und Kommunikation sein, in den die Besucher*innen eigene Erfahrungen, Ideen und Werte einbringen können.

BERLIN GLOBAL entstand In enger Zusammenarbeit mit einem vielköpfigen, wissenschaftlichen Kuratorenteam. Kulturprojekte Berlin war für die Gesamtsteuerung des Projektes, facts and fiction für die Ausstellungsplanung und -gestaltung verantwortlich. Die Ausstellung ist sowohl aus inhaltlicher als auch aus szenografischer Sicht völlig neu in ihrer Art: Im Mittelpunkt stehen keine historischen Objekte, sondern multiperspektivische, interaktive Installationen, die zur Diskussion und Reflexion anregen sollen.

Denn die Stadtgeschichte Berlins wird hier nicht chronologisch erzählt, sondern anhand von Themenräumen. Raumgreifende Installationen und atmosphärische Inszenierungen führen in die neun Themenwelten ein, in denen sich die Vielfalt Berlins widerspiegelt: Weltdenken, Revolution, Freiraum, Grenzen, Vergnügen, Krieg, Mode und Verflechtung. Der Raum „Berlin Bilder“ bildet den Zugang zu den sich anschließenden Themenräumen und ist ein begehbares Inhaltsverzeichnis der Ausstellung. In der Lounge schließlich erhalten die Besucher*innen ihr individuelles Auswertungsergebnis des Rundgangs und sind eingeladen, sich mit eigenen Erfahrungen einzubringen und sich auszutauschen.

„Das Besondere an diesem Projekt war die Zusammenarbeit mit einem sehr diversen Team mit unterschiedlichsten Schwerpunkten und Interessen über einen ungewöhnlich langen Konzeptions- und Produktionszeitraum“, sagt Anke Hückel, Projektleiterin der BERLIN GLOBAL Ausstellung von facts and fiction. „Das hat ein Spektrum und eine Vielfalt innerhalb der Ausstellung ermöglicht, die bei einer ,konventionellen‘ Vorgehensweise so nicht möglich gewesen wäre“.

Heterogenität der Ausstellungsarchitektur als Prinzip
Jeder der Themenräume ist von einem anderen Szenografen von facts and fiction entwickelt worden, hat eine eigene gestalterische Sprache – so divers, vielschichtig und besonders wie Berlin ist denn auch die Atmosphäre jedes einzelnen Raumes.

„Mit dieser Ausstellung ist uns etwas völlig Neues gelungen“, freut sich Jörg Krauthäuser, geschäftsführender Gesellschafter von facts and fiction. „BERLIN GLOBAL vertraut auf die inszenatorische Kraft, die den Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis macht. Sie weckt Emotionen und bezieht Besucher*innen durch viele Interaktionsmöglichkeiten in die Geschichte Berlins und ihre Verflechtung mit der Welt ein. Das von uns entwickelte Museums-Assistenzsystem IAMU macht den starken partizipativen Charakter der Ausstellung erst möglich, ohne dass die Technik im Vordergrund steht. Durch BERLIN GLOBAL soll für alle Besucher*innen urbane Vielfalt und Weltoffenheit erlebbar werden.“

 

Die Themenräume und ihre Exponate: Drei Highlights der Ausstellung

Revolution interaktiv: Das Rad der Geschichte
Geschichte begreifbar machen auf neue, überraschende Weise, die Besucher*innen eintauchen lassen in visuelle und akustische Welten: Das ist ein Grundprinzip der gesamten Ausstellung. An manchen Stellen wird der Rundgang zum gemeinschaftlichen Erlebnis, wie zum Beispiel am „Rad der Geschichte“ im Raum „Revolution“.

Revolutionen werden gemeinsam gemacht – deshalb lässt sich die Medieninstallation in der Mitte des Raumes leichter aktivieren, wenn sich mehrere Besucher*innen um sie verteilen. Sie können dann entscheiden, zu welchem historischen Umbruch sie etwas erfahren wollen: ob über die Märzrevolution 1848, die Novemberrevolution 1918, die Friedliche Revolution 1989, den Aufstand vom 17. Juni 1953 in Ost-Berlin oder die West-Berliner Studierendenproteste 1967/68. Wenn sie die drehbare Scheibe an der entsprechenden Jahreszahl einrasten lassen, beginnt eine Projektion auf die raumhohen elliptischen Wände. In großen Bildern ziehen eindrucksvoll Aufständische vorbei, werden Barrikaden gebaut, während ein*e Erzähler*in die Geschichte der jeweiligen Revolution zusammenfasst. Für die Projektionen wurde das Bildmaterial der jeweiligen Zeit genutzt, zunächst zeitgenössische Bilderbogen und Stiche, später Fotografien, Filme und Fernsehaufnahmen. Die Bilder werden von eingespielten Revolutionsliedern, Sprechchören und Rufen untermalt. Parallel werden auf einem auf den Medientisch projizierten Stadtplan die Orte hervorgehoben, an denen sich die Ereignisse abspielten. Wer den Blick nach oben richtet, sieht Berlin in seinen jeweiligen historischen Grenzen. Die Stadt steht Kopf. 

Schwindende Freiräume: Die beweglichen Wände
Berlin bot schon immer Raum für Menschen, die anderswo nicht leben durften, wie sie wollten, oder denen es in der Provinz zu eng war: Der Themenraum „Freiraum“ erzählt von Projekten und Utopien, die in den Nischen der großen Stadt gediehen. Ein Beispiel ist das Institut für Sexualwissenschaften von Magnus Hirschfeld, das in den 1920er-Jahren erstmals die Vielfalt der Geschlechter erforschte, Homo- und Transsexuelle vernetzte und beriet; ein anderes Beispiel sind die selbstverwalteten Jugendzentren Drugstore und Potse in Schöneberg aus den 1970er-Jahren.

Jedes Thema hat einen eigenen Bereich innerhalb des Ausstellungsraums, räumlich getrennt durch Projektionswände, auf denen Filme und Fotos gezeigt werden. In der gedämpften Lichtatmosphäre stehen die Besucher*innen so in wechselnden Stadträumen, die mittels der Projektionen auf den Vorhangflächen entstehen.

Das Besondere ist, dass sich diese Wände bewegen: Langsam fahren sie vor und zurück, und zwar synchron zu den Inhalten der projizierten Filme. Auf diese Weise strukturieren die drei Meter hohen, sich bewegenden Projektionswände den Ausstellungsbereich für ein neuartiges Raumerlebnis: Durch Öffnen und Schließen der Wände entsteht für die Besucher*innen ein Gefühl von Offenheit und Enge. Das Thema - Freiraum und Begrenzung – ist hier für Besucher*innen unmittelbar erlebbar durch die 1:1 Umsetzung des Inhalts in die szenografische Gestaltung.

Wenn die lebendige Szene in den Schöneberger Jugendzentren geschildert wird oder die Befreiung, die die neue Sexualwissenschaft für Menschen bedeutete, fahren die Wände zurück, der umschlossene Bereich wird größer. Wenn hingegen von der Schließung des Jugendzentrums oder der Institutsplünderung durch die Nationalsozialist*innen erzählt wird, kommen die Wände wieder auf die Betrachter*innen zu. Die Freiräume, die sich auftun oder verkleinern, werden auf eindrückliche Weise körperlich erfahrbar. 

Verspiegelte Kugeln zum Vergnügen
Die Vergnügungskultur lebt seit jeher vom internationalen Austausch. Auch und gerade in Berlin existiert in Musik und Tanz, Theater und Kino ein Nebeneinander und Miteinander unterschiedlicher kultureller Traditionen.

Jedes Thema eine Kugel: Innerhalb dieses Bereiches treffen die Besucher*innen auf einzelne begehbare Kugelsegmente, die wie Wechselausstellungskabinette Teilaspekte aus der Geschichte der Vergnügungskultur vorstellen. Die verspiegelten Kugelsegmente prägen den mit 500qm größten Raum der Ausstellung. Im zentralen Bereich des Raumes gruppieren sich originale Deckenlampen aus dem Palast der Republik mit ihrer markanten Gitterstruktur. Das Licht der einzelnen Kugelschirme korrespondiert mit den raumgreifenden, begehbaren Spiegelkugeln und wird in ihnen reflektiert. Zusammen mit dem Tageslicht und zusätzlichen Spotlights auf die „Spiegelkugeln“ schaffen sie eine helle Atmosphäre. Die größte dieser Kugelsegmente ist eine gigantische Diskokugel: Die Besucher*innen tanzen mit einem Silent-Disko-Kopfhörer in der vom Boden über die glatten Seitenwände komplett verspiegelten Bereich.

Dieser Raum ist in erster Linie ein Erlebnisraum: Den Raum zu betreten, mit seinem Spiegelbild zu interagieren und sich zwischen den riesigen Kugeln und Reflektionen zu bewegen, ist schon ein Vergnügen an sich. 

IAMU: Personalisierter und interaktiver Ausstellungsbesuch
Die Ausstellung bietet einem breiten Publikum Mitmach-Angebote, die den Besuch zu einem Erlebnis machen und dazu einladen, sich eine eigene Meinung zu bilden und aktiv zu werden. Mit Hilfe des von facts and fiction entwickelten Museums-Assistenzsystems „IAMU“ (I am you) können sich Besucher*innen mit einem Chip-Armband zu Beginn ihres Besuchs mit der Ausstellung verbinden und einen interaktiven Rundgang starten. Das System zeichnet über den Token Antworten an mehreren interaktiven Stationen in der Ausstellung auf und ermöglicht so das Einfließen der Meinung der Besucher*innen in die laufende Ausstellung.

Dazu zählen interaktive Formate wie die Station „Mein Netzwerk“, die anzeigt, wie die Besucher*innen mit der Welt verbunden sind. Oder die insgesamt elf Dilemma-Fragen, bei denen die Besucher*innen vor dem Betreten eines neuen Raums zwischen zwei Aussagen zu dem eben erlebten Thema wählen; ihre Entscheidung wird auf dem Chip-Armband gespeichert. Im Raum „Freiraum“ stehen beispielsweise zur Wahl: „Freiraum teile ich.“ oder „Freiraum nehme ich mir.“. Das Dilemma: Beide Alternativen scheinen sinnvoll; die persönliche Bedeutung von Freiraum kommt ins Spiel. Am Ende haben die Besucher*innen die Möglichkeit, ein individuelles Auswertungsergebnis des Rundgangs zu erhalten und sich mit anderen über die Themen der Ausstellung und ihre persönliche Verbindung mit der Welt auszutauschen.

„Als Alexander von Humboldt im Juni 1802 vom Chimborazo aus auf die Anden blickt, beginnt er, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Die Erde erschien ihm als ein riesiger Organismus, in dem alles mit allem in Verbindung stand“, erläutert Jörg Krauthäuser. „Mit IAMU haben wir ein System für die Berlin Global Ausstellung entwickelt, das den Vernetzungsgedanken Alexander von Humboldts in die Jetztzeit und damit als für jede*n individuell erlebbares Prinzip transportiert.“

Inklusion: Zugang für alle
In der Ausstellung erhält die Vielfalt der Menschen mit ihren unterschiedlichen Lebensentwürfen und Bedürfnissen eine Bühne und wird deutlich sichtbar als selbstverständlich wahrgenommen. So finden Anwender*innen der Gebärdensprache das Angebot in Deutscher Gebärdensprache unter den mehrsprachigen Inhalten im Visitor Guide vor und können ausgewählte mediale Inhalte gleichwertig zu den Angeboten für Hörende genießen. Die Barrierefreiheit der Ausstellung kommt allen Besucher*innen zugute: Geräumige Durchgänge, barrierearme Vitrinen und eine auch für die Bedürfnisse kleinerer und sitzender Menschen angepasste Sichthöhe von Texten und Ausstellungsstücken sollen eine bequeme Zugänglichkeit sicherstellen. Ein tastbares und kontrastierendes Bodenleitsystem erleichtert Menschen mit und ohne Sehbeeinträchtigungen die Orientierung im Raum, Aufmerksamkeitsfelder weisen nicht nur die Nutzer*innen von Langstöcken auf Interaktionsmöglichkeiten hin. Besonders intensive Erfahrungen bieten die „Ereignisse für Alle“: In jedem Raum gibt es Bereiche, in denen Objekte zum Anfassen, Riechen oder Schmecken zusätzliche Sinne über das Sehen und Hören hinaus ansprechen. Wahrnehmen und Lernen findet damit über vielfältige Zugänge statt. Stockhalterungen und Texte in Brailleschrift und Leichter Sprache machen die Benutzung einfach. Sitzplätze laden an vielen Stellen in der Ausstellung zum Verweilen und Innehalten ein.

Über BERLIN GLOBAL
Die Berlin Ausstellung BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum entstand als Koproduktion zwischen Kulturprojekte Berlin und dem Stadtmuseum Berlin. Kulturprojekte Berlin war für die Gesamtsteuerung des Projektes, facts and fiction für die Ausstellungsplanung und -gestaltung verantwortlich.

Akteure im Humboldt Forum sind die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, Kulturprojekte Berlin und Stadtmuseum Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und federführend die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

FACTS AND FICTION HOLT KIRSTEN KOEHLER INS MANAGEMENT BOARD
01/06/21

facts and fiction, eine der führenden Kreativ-Agenturen für Kommunikation im Raum mit Hauptsitz in Köln sowie einer Niederlassung in Berlin, erweitert die Geschäftsleitung. Neues Mitglied des Management Boards ist seit März 2021 Kirsten Koehler, die bereits seit 2018 als Kreativdirektorin Design bei facts and fiction tätig ist. Für die Agentur übernimmt sie die Verantwortung für den Bereich Design und setzt neue Impulse durch die Verbindung von gestalterischer Expertise und Managementkompetenz.

Nach Julia Kullmann, die bereits seit Januar 2021 mit dem Schwerpunkt politische Kommunikation die Geschäftsleitung verstärkt, folgt nun die Kreativdirektorin Kirsten Koehler. Neben ihrer umfassenden Erfahrung in der Leitung großer, internationaler Teams prägt sie die Arbeit der Agentur durch ihre ausgeprägte Expertise in der Entwicklung von Corporate Designs für Ausstellungen und Museen. Die Aufnahme von Kirsten Koehler ins Management Board zeigt die wachsende Bedeutung von holistischen Designstrategien und kanalübergreifender Gestaltung für die Arbeit von facts and fiction.

„Kirsten sorgt seit vielen Jahren dafür, dass die von uns konzipierten Ausstellungen genauso wie die Pavillons für Weltausstellungen bei Besucher*innen nachhaltig im Gedächtnis bleiben“, sagt Andreas Horbelt, Kreativdirektor bei facts and fiction. „Ihr Verständnis von Design schafft unverwechselbare Identitäten, deren Erscheinungsbild konsistent über alle Kanäle hinweg transportiert wird, genauso wie narrative Räume von großer Schönheit und gestalterischer Brillanz.“

Kirsten Koehler (47) war bereits von 2000 – 2003 als Designerin bei facts and fiction. Als Artdirektorin bei KW43 Branddesign, einer Division von Grey Worldwide, Düsseldorf, hat sie von 2003 bis 2006 ihren Fokus auf Corporate Design und Markenführung gelegt. Nach verschiedenen Stationen als freie Art Directorin entwickelt sie seit Jahr 2010 Designkonzepte für Ausstellungen und Museen bei facts and fiction, seit 2018 als Kreativdirektorin Design.

Koehler versteht Ausstellungsdesign als ganzheitliche, strategische Aufgabe und verbindet durch ihren MBA an der Zollverein School for Management and Design, Essen, gestalterische Expertise mit Managementkompetenz. Neben dem Deutschen und Monegassischen Pavillon auf der Expo 2020 in Dubai, V.A.E., hat sie auch das Design der Pavillons für Kasachstan und Monaco auf der Expo 2015 in Mailand, Italien, mitgestaltet.

Koehler freut sich auf die neue Aufgabe: „Heute müssen Designer häufig strategische Fragestellungen beantworten und sind zunehmend beratend tätig. Denn gutes Design kann viel: Es schafft Ordnung und Orientierung, es verbindet Form und Funktion, vermittelt Inhalte, lädt zur Interaktion ein. Deshalb verstehe ich meine Aufgabe als Beraterin, deren Know-how so früh wie möglich in Prozesse eingebracht werden sollte“, sagt Kirsten Koehler. „Als Designerin gestalte ich nicht nur das Corporate Design einer Ausstellung sondern konzipiere auch die Idee dahinter. Es gilt immer, das Ganze im Blick zu haben.“

Die Gestaltung des Monegassischen Pavillons für die Expo 2020 Dubai ist ein anschauliches Beispiel für ihren Ansatz: Durch den konsequenten Einsatz des von Koehler entwickelten Corporate Designs von der Außenfassade über die Ausstellung bis hin zur Adaption auf einer Briefmarke wird der Pavillon zur Marke – mit einem hohen Wiedererkennungswert, der weit über den eigentlichen Bau des temporären Gebäudes hinausreicht.

FAQ

How will agencies and their daily work (have to) change in the future?

"The war for talent is reality. If you want to attract talented young people today, you have to be enthusiastic. The time of the autocratic "Mad Men" is over, authentic identification characters are in high demand who take their colleagues along on their way into the future. And in the future, hierarchies will continue to break open, superiors will become mentors, decisions will be made together across hierarchies. We look forward to it." 

Dietmar Jähn

 

"We understand ourselves as a node in a large creative network. Innovation today is created in networks, just like businesses: sometimes we are leading such a creative network, other times we only contribute a part to it. The agency of the future is a small, agile control unit that connects with a wide variety of network partners, depending on the task at hand."

Andreas Horbelt

Artificial Intelligence, Augmented Reality and Block Chain - In which way technological trends influence our projects?

"For our work, trends and new technologies are an important source of inspiration. But what interests us is not innovation for its own sake: we want to test and understand how we can reach people even better with new technologies and communicate our messages more effectively. Our thinking always starts at the people and the stories we want to tell, never at the technology".

Andreas Horbelt

Where do we find our creative ideas?

"We really want to understand things, therefore we provide a lot of space and time for this. We delve deeply into our themes before we translate them into metaphors, feelings, spaces and experiences.
From then on, everyone has their own way of looking for ideas: Long walks along the Rhine have become an established part of our life, with people thinking, talking, keeping quiet - and traditionally searching the ground for screws. Experience has shown that good ideas can always be found close to screws."

Robert Müller

Which importance do sustainability and social responsibility have for our work?

"Managing a company also means shaping a piece of reality. For employees, for customers and beyond. We have been very aware of this responsibility ever since facts and fiction was established. The people who work with us should feel well, moreover we also have a responsibility to the rest of society and future generations for what we do.
That is why we are constantly engaged pro bono in projects that are important to us. The most recent example is the Museum for Migration, for which we have been working for years and which is now becoming reality in Cologne.
As an agency, we give our employees a maximum of freedom. We work very self-determined and, of course, we have been using green electricity for over 10 years. Two years ago we removed all company vehicles (except for a small transporter) and whenever possible we travel by train instead of using the airplane. Our goal is to work completely climate-neutral and as resource-conserving as possible".

Jörg Krauthäuser

What significance do world expositions have today?

"The first world exhibition took place about 170 years ago in London, at a time when knowledge and information transfer between countries and continents was almost non-existent. That's why the world met every few years for a major technical and handicraft exhibition. For decades, world innovations such as the telephone, the zipper, the sound film, the electric typewriter, the atomic clock and – my personal highlight – the lipstick were presented on such occasions.
Today, in our globalised world, Expos is no longer about a showcase. The focus has rather shifted to major global issues such as economic inequality, sustainability, energy and digitalisation. For me, this is precisely what makes modern world exhibitions so fascinating. Every few years, the countries around the globe come together to present and discuss solutions to the central questions of the future. And in an entertaining and playful way, it makes a contribution to information and education that should not be underestimated. After all, our world no longer needs networking - it needs intensive encounters and exchanges between people who work together to find solutions for a better future.
Furthermore, an Expo is a place where one can immerse him- or herself in the cultural and culinary DNA of around 150 countries and where each country draws a picture of itself that is unique in its kind."

Marco Hückel

How does political communication function nowadays?

"The challenge is complex: on the one hand, messages must not be falsified or leave room for speculation; on the other hand, people must be reached; the messages have to be sharpened and dramatically charged. A balancing act that we at the Berlin office have successfully mastered for 10 years.
We are particularly noticing that communication formats such as symposia, citizen dialogues, exhibitions and roadshows are becoming increasingly important because they create places where discussions are conducted from person to person and opinions are really exchanged."

Sven Wolgram

Clippings

04/04/22 WELT
Die Welt der Messen
31/03/22 HORIZONT
Gold Award in der Kategorie XL
23/03/22 The National News
Why Germany's pavilion is one of the most talked about at Expo 2020 Dubai
29/01/22 Der Tagesspiegel
Expo 2020 in Dubai - Architektur für die Zukunft
18/01/22 Event Partner
Per „Hammelsprung“ in die Zukunft
05/10/21 GULF NEWS
Expo 2020 Dubai: Study and graduate in under 30 minutes at the Germany Pavilion
04/05/21 PAGE
»Bei uns hat die Situation vor allem zu einem gewaltigen Innovationsschub geführt«
01/04/21 PAGE
Alles anders? – Jörg Krauthäuser im Interview
18/03/21 Event Partner
Kontroverser Kommentar: Die Causa Clubhouse
05/03/21 Augsburger Allgemeine
Neues Konzept
20/04/20 FAZ (video)
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29/03/20 faz.net
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06/03/20 Pro Media News
Richtfest für den Deutschen Pavillon in Dubai
04/03/20 Khaleej Times
German Pavilion for Expo 2020 ready for next stage
19/10/19 Event Partner
facts and fiction engagiert sich für die zivile Seenotrettung auf dem Mittelmeer
07/08/19 Construction Week
Video: Monaco's gem-shaped polygonal Expo 2020 Dubai Pavilion
16/04/19 Construction Week
Construction start for EXPO 2020 Dubai's $56m Germany pavilion
06/03/19 PLOT
Ausstellung „MenschenWelt“
02/03/19 helloMonaco.de
EXPO Dubai 2020: Monaco Pavilion gemstone to build a sustainable present
15/01/19 PAGE
Agenturporträt – facts and fiction
05/09/18 Event Partner
EXPO 2020 Dubai: Inhaltliches Konzept zum deutschen Pavillon vorgestellt
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