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Projekt
Museum Schnütgen

Glanz und Größe des Mittelalters

Die hochkarätige Sonderausstellung soll Aufsehen erregen, sie soll die Kunst feiern. Weil die Ausstellungsgestaltung die Wirkung der Kunstwerke nicht erdrücken darf, inszeniert facts and fiction einen dramaturgischen Wechsel aus Ruhe und Spannung, der die Exponate in Glanz und Größe erstrahlen lässt.

Zum 100. Geburtstag denken sich alle etwas ganz Besonderes aus. Das Museum Schnütgen tut das auch zum 101-jährigen – mit der Sonderschau „Glanz und Größe des Mittelalters“. Die hochkarätige Ausstellung zeigt bedeutende Kunstwerke aus der kreativsten Kölner Epoche: Von 1000 bis 1550 gehörte die Stadt zu den führenden Kunstzentren Europas. Viele der wichtigen Exponate waren jahrzehnte-, teilweise sogar jahrhundertelang nicht mehr in Köln zu sehen. Nun kommen rund 160 Spitzenwerke aus aller Welt an den Ort ihrer Entstehung zurück.

facts and fiction ist bekanntlich schon immer in Köln und freut sich deshalb besonders, die Heimkehrer ins rechte Licht zu setzen. Wir entwickeln in enger Zusammenarbeit mit dem Museum Schnütgen ein Ausstellungskonzept, das die Wirkung der Kunstwerke bestmöglich hervorhebt – die Ausstellungsgestaltung darf sie nicht erdrücken.

Das vorherrschende Ausstellungsprinzip des Museums wird für die Sonderschau weiterentwickelt, sie darf mehr wagen als die Dauerausstellung. Die Ziele sind klar formuliert: mit dem Klischee des dunklen Mittelalters brechen, Aufsehen erregen, die Kunst feiern.

Der Dunkelheit wird zuerst der Garaus gemacht: Ein den liturgischen Farben entlehntes Farbkonzept gliedert die Ausstellung in Themengebiete von „Kirche und Stadt“ bis „Leben und Lieben“. Die strahlenden Farben werden großflächig in der ansonsten neutral grauen und formal reduzierten Ausstellungsarchitektur eingesetzt. Leitexponate werden farbig hervorgehoben, Details aus den Hauptwerken stark vergrößert, Architekturzitate Ton in Ton eingesetzt, mal dezent als Fensterrelief, mal raumgreifend als Gewölbe. So ergibt sich ein dramaturgischer Wechsel aus Ruhe und Spannung, der der Kunst als Bühne dient und sie in Glanz und Größe strahlen lässt.

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Museum Schnütgen

Glanz und Größe des Mittelalters

Die hochkarätige Sonderausstellung soll Aufsehen erregen, sie soll die Kunst feiern. Weil die Ausstellungsgestaltung die Wirkung der Kunstwerke nicht erdrücken darf, inszeniert facts and fiction einen dramaturgischen Wechsel aus Ruhe und Spannung, der die Exponate in Glanz und Größe erstrahlen lässt.

Zum 100. Geburtstag denken sich alle etwas ganz Besonderes aus. Das Museum Schnütgen tut das auch zum 101-jährigen – mit der Sonderschau „Glanz und Größe des Mittelalters“. Die hochkarätige Ausstellung zeigt bedeutende Kunstwerke aus der kreativsten Kölner Epoche: Von 1000 bis 1550 gehörte die Stadt zu den führenden Kunstzentren Europas. Viele der wichtigen Exponate waren jahrzehnte-, teilweise sogar jahrhundertelang nicht mehr in Köln zu sehen. Nun kommen rund 160 Spitzenwerke aus aller Welt an den Ort ihrer Entstehung zurück.

facts and fiction ist bekanntlich schon immer in Köln und freut sich deshalb besonders, die Heimkehrer ins rechte Licht zu setzen. Wir entwickeln in enger Zusammenarbeit mit dem Museum Schnütgen ein Ausstellungskonzept, das die Wirkung der Kunstwerke bestmöglich hervorhebt – die Ausstellungsgestaltung darf sie nicht erdrücken.

Das vorherrschende Ausstellungsprinzip des Museums wird für die Sonderschau weiterentwickelt, sie darf mehr wagen als die Dauerausstellung. Die Ziele sind klar formuliert: mit dem Klischee des dunklen Mittelalters brechen, Aufsehen erregen, die Kunst feiern.

Der Dunkelheit wird zuerst der Garaus gemacht: Ein den liturgischen Farben entlehntes Farbkonzept gliedert die Ausstellung in Themengebiete von „Kirche und Stadt“ bis „Leben und Lieben“. Die strahlenden Farben werden großflächig in der ansonsten neutral grauen und formal reduzierten Ausstellungsarchitektur eingesetzt. Leitexponate werden farbig hervorgehoben, Details aus den Hauptwerken stark vergrößert, Architekturzitate Ton in Ton eingesetzt, mal dezent als Fensterrelief, mal raumgreifend als Gewölbe. So ergibt sich ein dramaturgischer Wechsel aus Ruhe und Spannung, der der Kunst als Bühne dient und sie in Glanz und Größe strahlen lässt.