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Haniel

250 Jahre

Zum 250. Geburtstag von Haniel macht facts and fiction Geschichte und Philosophie des Konzerns erlebbar: maßgeschneiderte Veranstaltungen mit durchgängigem CI und CD für die un

Eine Ausstellung zum 250ten soll die komplexe Struktur von Haniel veranschaulichen. facts and fiction konzipiert eine kurzweilige Zeitreise, bei der sich die verschiedenen Unternehmensbereiche in eigenen Pavillons präsentieren – auf stilvolle, unterhaltsame, informative und überraschende Weise.

terschiedlichen Zielgruppen, vom diskreten Galaabend für die Familie bis zum Open-Air-Festival für Tausende Duisburger.

Die weit verzweigte Struktur der Haniel-Holding erscheint auf den ersten Blick etwas undurchschaubar, wie ein Buch mit sieben Siegeln. Zum 250. Geburtstag soll eine Ausstellung am Ort der Firmengründung und heutigen Stammsitz der Holding Licht ins Dunkel bringen und Zusammenhänge anschaulich und verständlich kommunizieren. Konzipiert ist sie für eine sehr heterogene Zielgruppe, die Besucher stehen in unterschiedlichster Beziehung zum Konzern – vom Gesellschafter über hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik bis zu den Haniel-Mitarbeitern und ihren Familien.

 

Die Siegelöffner von facts and fiction machen sich ans Werk und installieren in der Parklandschaft des Franz-Haniel-Platzes eine Outdoor-Ausstellung. Sie ist jederzeit zugänglich und selbsterklärend. Die sechs verschiedenen Unternehmensbereiche präsentieren sich dort jeweils in einem eigenen Pavillon. Ein siebter, der Haniel-Pavillon, beherbergt das Gästebuch der Ausstellung.

 

Verbunden sind die Pavillons durch den Haniel-Steg. Dieser grüne, begehbare Zeitstrahl symbolisiert die Konzern-Geschichte seit 1948 und weist den Besuchen den Weg durch die Ausstellung. Entlang des Stegs lernen sie auf einer Zeitreise Größe und Kerngeschäft der einzelnen Unternehmensbereiche kennen und ihre Position innerhalb der Holding.

 

Die Pavillons sind als schlichte Kuben mit transparenter weißer Außenhülle gestaltet. Im Inneren präsentieren sich die Unternehmensbereiche – kein Fachchinesisch, stattdessen klare Aussagen und eingängige Bilder. Vier wiederkehrende Elemente sorgen für eine einheitliche Anbindung der Pavillons an den Steg: durchgehende Streifen – mal stärker, mal schwächer – verleihen jedem Kubus ungewöhnliche Strukturen; auf der Eingangswand wird die Geschichte des Unternehmensbereichs vorgestellt; in einer Vitrine, eingelassen in die Eingangswand, ist ein historisches oder symbolisches Exponat zu sehen; am Ende jedes Pavillons wird der Unternehmensbereich in Zahlen und mit beeindruckenden Vergleichen dargestellt – beispielsweise: Wie viel Zeit würde „Belfor“, spezialisiert auf Dokumententrocknung, benötigen, um die Cheops-Pyramide zu trocknen? Die verblüffende Antwort: nur 23 Stunden.

 

Mit akustischen Mitteln wie einem ständigen Uhrenticken und visuellen Medien wie Filmen und Materialwänden veranschaulichen wir Produkteigenschaften. Computerbildschirme laden die Besucher zum Blättern in elektronischen Katalogen ein. Ein Ginkgo-Baum steht als Sinnbild für Beständigkeit, Gleichrangigkeit und Gesundheit neben Gegenständen des Alltags und Lösungen für den öffentlichen Raum. Das abwechslungsreiche und symbolträchtige Ausstellungskonzept sorgt für ein durchweg positives Echo durch die Besucher. Haniel wird plötzlich verstanden.

 

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